Hey-Mum

Logo

News

Unter besonderen Umständen

Corona ist nur ein Beispiel dafür wie schnell alles anders laufen kann und in kürzester Zeit ein Plan B für sich und andere entworfen werden muss.

Schwangerschaft, Geburt und die ersten Tage mit einem Neugeborenen können unglaublich reibungslos ablaufen und die Mutter einfach in den siebten Himmel katapultieren. Es kann aber auch jederzeit zu besonderen Umständen kommen und alles auf „anders“ setzen. Komplikationen in der Schwangerschaft, Mehrlingsschwangerschaften und -geburten, traumatische Erlebnisse während der Entbindung oder eine Wochenbettdepression können ganz unerwartet auftreten. Aber auch Umstände wie ein unerwarteter Jobverlust des Partners oder durch Übertragung des Kindes aufgebrauchte Urlaubstage können dafür sorgen, dass Unterstützung benötigt wird.

In Ausnahmesituationen sind für dich da und können auch spontan einen Weg finden, um dich zu unterstützen.

Podcast

Kirsten hat einen Podcast mit der Babyschlaf-Beraterin Victoria von kingababy.de aufgenommen und viel über den Beruf als Mütterpflegerin verraten. Hier kannst Du Dir den Podcast anhören: 

Interview

Kirsten hat kürzlich ein Interview auf www.firstdays.eu zum Thema Mütterpflege und Doulas gegeben. Schau doch mal rein!

Was macht eine Mütterpflegerin und Doula?
Nicht alle werdenden Eltern sind darüber informiert, welche Unterstützungsmöglichkeiten es rund um die Geburt für sie gibt und was sie beinhalten. Die Hamburgerin Kirsten Gerst befindet sich aktuell in Ausbildung zur Mütterpflegerin und Doula und hat ihr Wissen gern mit uns geteilt.

Hallo Kirsten, wer bist du und was machst du?
Hey! Ich bin Kirsten, 39 Jahre alt, Mutter von zwei Töchtern, wohne in Hamburg und mache seit letztem Jahr eine Ausbildung als Mütterpflegerin und Doula.

Wie erklärst du deine Berufswahl jemandem, der noch nie davon gehört hat?
Tatsächlich haben hier in Hamburg die Wenigsten schon von einer Mütterpflegerin oder Doula gehört, daher erkläre ich beide Tätigkeiten sehr häufig. Eine Doula ist eine nicht medizinische Geburtsbegleiterin. Sie steht einer werdenden Mutter vor, während und nach der Geburt emotional und körperlich zur Seite. „Eine Doula ist eine nicht-medizinische Geburtsbegleiterin.“ Sie ist wie eine gute Freundin die ganze Zeit an der Seite der Frau und richtet sich nach deren Wünschen. Das Wort „Doula“ stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Dienerin der Frau“. Mütterpflegerinnen kommen meist nach der Geburt des Kindes im Wochenbett zum Einsatz. Eine Mütterpflegerin hat Fachkenntnisse über Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und unterstützt die Mutter je nach Bedarf durch Zuhören und Gespräche, Entspannungsmassagen und Anleitung zu Rückbildungsgymnastik, Kochen von stillfreundlicher Nahrung oder die Betreuung von größeren Geschwisterkindern. „Mütterpflegerinnen kommen meist nach der Geburt des Kindes im Wochenbett zum Einsatz.“ Zusätzlich gibt sie Hinweise zum Umgang mit dem Säugling, berät in Stillfragen oder hilft beim Ausfüllen von Anträgen, die im Zusammenhang mit der neuen Familiensituation stehen. Im besten Fall arbeitet sie eng mit der betreuenden Nachsorgehebamme zusammen, tauscht sich mit ihr aus und setzt gemeinsam mit der jungen Mutter, die Anweisungen der Hebamme um. Ich nenne es auch gern „Assistentin der Nachsorgehebamme“.